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February 20 2012
eCampaining – die PPT-Folien
Am Camp hat der Vortrag “Vortrag Einführung in eCampaigning” einiges Interesse gefunden, Infos samt links gibt es hier beim Ankündigungstext im Blog.
Und jetzt nachgereicht die PPT zum Durchklicken:
January 23 2012
October 18 2011
“Digitale Bürgerrechte”, es geht um Daten- und Menschenschutz
Der FoeBuD schreibt: «Datenschutz ist Bürger- und Menschenrechtsarbeit und nur am Rande ein Computer-Thema.»
Wir wollen nachzeichnen warum das so ist – immerhin ist der direkte Zusammenhang zwischen dem technischen Vorgang des Speicherns von Daten in Datenbanken, das oft von den Bürger_innen unbemerkt passiert, und staatlicher Repression oder Gängelung durch den Arbeitgeber selten offensichtlich.
Termin: Mi, 19. Oktober ab 16:30
Es diskutieren Andreas Krisch (Datenschutzexperte), Gerda Heilegger (Arbeiterkammer), Sigrid Maurer (ehemal. ÖH-Vorsitzende und auf der Extremismusliste), Michael Bauer (vibe.at, AK Vorrat). Moderation: Erich Möchel (Journalist, Netzpolitik)
Vorratsdatenspeicherung – das ist nicht nur ein spezifischer Akt der Gesetzgebung, sondern auch eine potentiell gefährliche Tendenz der Informationsgesellschaft: wo immer Daten erhoben und dauerhaft gespeichert werden, verschaffen sie einen Informationsvorsprung, der fast immer exklusiv bestimmten Institutionen oder Konzernen vorbehalten bleibt. So entsteht ein Machtgefälle zwischen denjenigen, die Daten sammeln, und jenen, deren Daten gesammelt werden. Was bedeutet dieses Machtgefälle im Alltag, wie zeigt es sich? Und wie können wir damit umgehen?
Im Anschluss, ab 18:00, findet im Nebenraum ein Workshop nach dem Prinzip World Café zum Thema «Gläserne Bürger_innen, Konsument_innen und Arbeitnehmer_innen» statt.
➊ Geordnet nach diesen drei Teilbereichen der Gesellschaft werden in überschaubaren Runden die Fragen diskutiert: Warum werden Daten gesammelt und inwiefern sind wir dem Staat/Unternehmen/Arbeitgeber dadurch ausgeliefert?
➋ Was sind in den einzelnen Bereichen die aktuell dringlichsten Fragen und die Für- & Wider-Positionen?
➌ Was können wir individuell und gesellschaftlich tun?
Ausstellung: “Gnadenlos realistisch”
„Betriebsrat-Cartoon“, ein Kampagnen-Instrument
BR-Cartoons zeigen Missstände auf, informieren oder nehmen zu arbeitsrelevanten Problemen pointiert Stellung. Die Wahrnehmung der MitarbeiterInnen wird geschärft. Die Cartoon-Entwürfe der BR-Redaktion der MedUni Wien wurden vom Karikaturisten Helmut Kilian „gnadenlos realistisch“ umgesetzt. Auch Kampagnen-Erfolge sind dargestellt.
Ein spezielles Cartoon-Tagging in der Blog-Linkliste sammelt diese Karikaturen. Sie begleiten, eingebettet in die aktuellen BR-Zeitungsausgaben, die innerbetrieblichen BR-Kampagnen – Auflage ca. 3500 adressierte Stück pro Zeitungsausgabe.
In der Begleitausstellung des #sbsmCamp finden Sie die komplette Sammlung der Karikaturen, Beispiele für „The Making Of…“, die gedruckten Resultate und Zeichnungen von dem Betriebsrat Nahestehenden.
October 17 2011
“Postjournalismus?” – Produktionsbedingungen im Mediensystem
Wie haben sich die Arbeitsbedingungen in den Journalist_innenberufen verändert? Welche Abhängigkeiten ergeben sich daraus? Wie können Journalist_innen dem Trend zum Infotainment entgegenhalten? Wie lässt sich die Grenze zwischen PR und Journalismus aufrecht erhalten?
Dazu diskutieren Sonja Bettel (Ö1), Sonja Fercher (freie Journalistin), Yilmaz Gülüm (Journalist und Blogger, dastandard.at, nonapartofthegame.eu), Michel Reimon (Politiker – Die Grünen) und Wolfgang Weber (Videoblogger, wientv.org) über die veränderten Produktionsbedingungen im Mediensystem. Moderation Michael Schmid (FM4/Ö1).
Mittwoch, 19.10.2011, 15:00 bis 16.30 Uhr
Seit sich das Internet für den Großteil der Menschen der westlichen Industriestaaten als Informationsquelle Nummer eins etabliert hat, zeigen sich die traditionellen Medien irritiert. Nicht nur die ökonomische Legitimation von Print, TV und Radio ist ins Wanken geraten, auch Meinungsproduktion findet vermehrt über Blogs und Social Media statt.
Die Reaktion der traditionellen Medienhäuser auf die – gar nicht mehr so neue – Bedrohung aus dem Netz ist unterschiedlich. Die einen setzen weiterhin auf Qualität, kritische Berichterstattung und aufwändige Recherche. Sie bewerten das Internet als Chance und beginnen langsam die interaktive Qualität des Internets zu nutzen.
Der weitaus größere Teil der traditionellen Medienkonzerne scheint nur eine Antwort auf den verstärkten ökonomischen Druck zu kennen: eine Vergrößerung der Auflagen und Reichweiten. Gleichzeitig beeinflusst der Umbruch in der Medienlandschaft auch den Journalist_innenberuf.
Von den geschätzten 6.300 Stellen für Journalist_innen in Österreich werden jährlich nur etwa 100 bis 120 durch natürlichen Abgang frei. Demgegenüber drängen immer mehr Absolvent_innen von journalistischen Ausbildungen in die Redaktionen: Rund siebenmal so viele Leute streben einen journalistischen Beruf an (Quelle: DerStandard). Durch die “Generation Praktika” kommt es in Medienberufen längerfristig zu einem Lohndumping unter dem wiederum die Qualität der Berichterstattung leidet.
Vor allem so genannte “freie Mitarbeiter_innen” sind verstärkt unter Druck. Sie arbeiten unter denselben Verpflichtungen wie klassische journalistische Arbeitnehmer_innen, sind allerdings rechtlich und finanziell schlechter gestellt.
Innerhalb konservativer Diskurse wird “das Internet” gerne zum Sündenbock für diese Entwicklung erklärt. Doch läuft dieser Prozess schon seit den 1980er Jahren. Durch ständige Medienkonzentration (WAZ, Mediaprint) und die zunehmend kommerzielle Ausrichtung von Funk und TV wurde die Arbeitgebermacht in den großen Konzernen konzentriert.
Postjournalismus
Kritiker_innen dieser Entwicklung fürchten, dass der Journalismus auf Dauer nicht mehr in der Lage wäre, seine Kernaufgabe als demokratiepolitisches Korrektiv (als vierte Säule der Demokratie) ausreichend wahrzunehmen. Der Ex-Journalist und Politiker Michael Reimon verwendet dafür den Begriff “Postjournalismus”. Angelehnt an den Begriff “Postdemokratie” des britischen Soziologen Colin Crouch (2008) beobachtet er eine verstärkte Boulevardisierung der Redaktionen, Infotainment als journalistische Normalform, eine steigende Macht von Anzeigenabteilungen und Geschäftsführungen gegenüber den Redakteur_innen, eine zunehmende Grenzverwischung zwischen PR und Journalismus und die Konzentration der klassischen Massenmedien in wenigen Konzernen.
October 13 2011
Diskussion zum Reader «Wissensarbeit: prekär: organisiert»
Die Broschüre «Wissensarbeit: Prekär: Organisiert» (pdf, 2,6MB) wird zum 15-jahrigen Jubiläum der Interessensgemeinschaft LektorInnen und WissensarbeiterInnen von der Interessensgemeinschaft, dem Linken Hochschulnetz, dem PrekärCafé und denn Squatting Teacher herausgegeben.
Dazu gibt es die Präsentation des Readers und Diskussion der Inhalte mit Aktivist_innen der IG Externe, vom Linken Hochschulnetzwerk, dem PrekärCafé, den Squatting Teachers, der GPA-djp.
Termin: Mittwoch, 19.10.2011, 18:00
Wissen wird gemeinhin als Produktionsfaktor Nummer 1 der Gegenwart und Zukunft hochgelobt; Die damit verbundene Arbeit immer stärker ausgebeutet. Bisher oft als “Geschützter Bereich” im öffentlichen Bewusstsein verankert, greifen heute prekäre Arbeitsverhältnisse in der Wissensarbeit immer mehr um sich. Der Reader wählt diese Entwicklung als Ausgangspunkt. Der Titel hat mehrere Lesearten: Wissensarbeit wird zunehmend so organisiert, dass WissensarbeiterInnen durch flexibilisierte Anstellungsverhältnisse, schwammige Kollektivverträge, Studiengebühren, un(ter)bezahlte Arbeit etc. immer prekärer arbeiten.
Eine andere Leseart: Es formiert sich Widerstand gegen diese Prekarisierung. Die (Selbst-)Organisierungen ist allerdings selbst prekär: In universitären Abhängigkeitsstrukturen und gegenseitiger Konkurrenz um knappe Mittel und Stellen und ist solidarisches Verhalten nicht unbedingt angelegt. Organisationen wie die IG LektorInnen sind auch insofern prekär, dass sie zwar gewerkschaftliche Funktionen übernehmen, von den österreichischen Gewerkschaften jedoch de facto keine Unterstützung erfahren. Organisierung passiert im Feld der Wissensarbeit derzeit meist zwischen gewerkschaftlichem Totalversagen und selbstorgansierter Frustration. Ereignisse wie die Mobilisierungen während der Studierendenproteste 2009 verweisen aber auf Möglichkeiten dieser Falle zu entkommen.
Nach einer kurzen Vorstellung der Broschüre werden Widersprüche und Möglichkeiten der Organisierung von WissensarbeiterInnen in Interessensgruppen, sozialen Bewegungen und Gewerkschaften diskutiert.
Anknüpfend an das Leitmotiv des «Soziale Bewegungen uns Social Media» – Camps wird auch der Einsatz von Social Media in der Organisierung von Wissensarbeitern Thema sein.
Ein Hinweis übrigens & eine Einladung:
am Fr, 21. Oktober 2011, 19:00
/ Akademie der bildenden Künste, Sitzungssaal, Schillerplatz, 1010 Wien, das Fest zu 15 Jahren IG LektorInnen und Wissensarbeiter_innen!
… und hier der 60 Seiten starke Reader eingebettet:
wissensarbeit: prekär: organisiert:
October 12 2011
October 11 2011
Workshop: Regionale ArbeiterInnenbewegung
Termin: Mittwoch, 19.10.2011, 10.30 Uhr
I Film: “Giù le mani”
Betriebliche Konflikte bleiben oft für einen großen Teil der Bevölkerung unsichtbar, weil sie sich hinter den Mauern der Arbeitsstätte abspielen. In den letzten Jahren gab es allerdings einige Beispiele von betrieblichen Konflikten, die nicht mehr versteckt ausgehandelt wurden sondern in die Öffentlichkeit getragen wurden. Dabei stellte sich heraus, das die Solidarität mit den Belegschaften im Rest der Bevölkerung einer Stadt oder einer ganzen Region, oft größer ist als gedacht. Diese Konflikte zeigen dass mit geschickten Kommunikationsstrategien eine, über den Betrieb hinausreichende Öffentlichkeit erzeugt werden kann, welche Machtverhältnisse grundsätzlich zugunsten von Belegschaften verschieben kann.
Als ein Beispiel solcher in der Öffentlichkeit stark wahrnehmbaren „regionalen ArbeiterInnenbewegungen“ möchten wir gemeinsam den Film „Giù le mani“ ansehen. Er dokumentiert den Kampf von ArbeiterInnen einer Lokomotivwerkstätte der SBB, welcher bald zu einer Auseinandersetzung um die Menschenwürde in einer globalisierten Arbeitswelt wurde und eine ganze Region im Kampf gegen die Schließung der Lokomotivwerkstätte vereinte.
II Beispiele regionaler ArbeitetrInnenbewegungen
Neben der Lokomotivwerkstätte in der Schweiz gibt es noch weitere wichtige Beispiele für die Sichtbarmachung und Verankerung von betrieblichen Kämpfen in einer kritischen Öffentlichkeit. Im Workshop wollen wir kurz zwei Beispiele erläutern, nämlich den Fall der „Heidelberger Druckmaschinen“ in Kiel, und den Fall INNSE in Mailand. In beiden Fällen konnte durch geschickte Kommunikations- und Campagnenstrategien sehr viel öffentlicher Druck aufgebaut werden. In beiden Fällen konnten so die Machtverhältnisse zwischen Belegschaft und Arbeitgeber maßgeblich verschoben werden. Wir wollen gemeinsam ausloten inwiefern solche Beispiele auch für Österreich beispielhaft sein könnten.
Workshopleitung:
Mag. Mario Becksteiner (Politikwissenschafter)
Andreas Francesko (Politikwissenschafter)
Workshop: Krise und Angst
Termin: Mittwoch, 19.10.2011, 16.30 bis 19.30 Uhr
I: Angst als Unternehmensstrategie und wie Angst kommunikativ erzeugt wird
Angst wird zumeist als ein diffuses Gefühl der Besorgnis oder als unlustbetonte Erregung beschrieben. Und wer kennt dieses Gefühl in der heutigen Arbeitswelt nicht. Angst wirkt unter anderem auch disziplinierend. Aus Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren oder Verschlechterungen in Kauf nehmen zu müssen, sind wir bereit, vieles zu akzeptieren. Angst lähmt auch die Handlungsfähigkeit, man denke nur an das sprichwörtliche Kaninchen, das starr vor Angst auf die Schlange blickt. Für BetriebsrätInnen und Belegschaften ist Angst nicht erst seit dem Ausbruch der Krise ein ständiger Begleiter.
In diesem Workshop wollen wir uns erarbeiten, wie Unternehmen Angst ausnützen oder auch schüren und wie BetriebsrätInnen und Belegschaften, durch Kommunikation darauf reagieren (können). Der Workshop wird stark interaktiv aufgebaut sein, um den Erfahrungsaustausch zu gewährleisten.
II: „Mehr Mut zur Wut“. Kommunikationsstrategien zum Umgang mit Angst
Wut gilt in den meisten Kulturkreisen als etwas Verwerfliches. Doch nicht erst mit dem Auftauchen des Wortes „Wutbürger“ scheint das Gefühl der Wut wieder salonfähig. Wut, das zeigen Untersuchungen, ist neben Angst heute ein ständiger Begleiter in der Arbeitswelt. Doch die negative Deutung von Wut in unseren Gesellschaften führt zu ihrer Unterdrückung.
Wir wollen im zweiten Teil unseres Workshops erkunden, ob Wut, die organisiert und zur Erreichung von Zielen genutzt wird, nicht ein wesentlicher Motor für betriebliche Konflikte sein kann. Es geht darum zu erkunden, ob unter neoliberalen Verhältnissen, Wut ein wichtiger Katalysator für die Durchsetzungen von Verbesserungen in der Arbeitswelt sein kann. Zentrale Fragen werden sein, wie wir Wut im Betrieb oder in unserem näheren Umfeld erleben und wie diese Energie positiv zur Erreichung von Zielen genützt werden kann? Müssen wir weg von einer Kultur der Angst und hin zu einer Kultur der Wut? Und welche kommunikativen Strategien können dabei möglicherweise eingesetzt werden?
Workshopleitung:
Mag. Mario Becksteiner (Politikwissenschafter)
Magª. Julia Hofmann (Soziologin)
October 06 2011
Workshop: “Polit Crash Test” – Arbeit in der Migrationsgesellschaft
Termin: Mittwoch, 19.10.2011, 15.00 bis 18.00 Uhr
In den Einwanderungsgesellschaften sind Arbeitnehmer_innen (und Betriebsrät_innen) mit spannenden wie spannungsvollen Herausforderungen konfrontiert. Eine der brennendsten Fragen in Zeiten von Standortdebatten und anderen Konkurrenzmechanismen lautet: Wie können solidarische Arbeitskämpfe im Betrieb und darüber hinaus abseits von Neidgemeinschaften ausgetragen werden? Am Beispiel Italiens wird ersichtlich, wie die Gewerkschaften durch starke Beteiligung an den weltweiten Aktionen zum transnationalen Streiktag am 1. März eine neue linke Positionierung suchen und so Anschluss an neue soziale Bewegungen finden. Wie können die Betriebsrät_innen und die Gewerkschaften in Österreich stärker für diese Ideen gewonnen werden?
Ablauf:
- Input über die Geschichte des 1. März und Analyse der globalen Situation rund um Arbeit und Migration;
- Themenspeicher zu Herausforderungen im Betrieb und Verbindung zu sozialen Kämpfen;
- Clustern der Themenfelder;
- Arbeit in Kleingruppen;
- Berichte;
- Plenardiskussion.
Mögliche Themen für Kleingruppen:
- Organisierung
- Legalisierung
- Betriebsversammlungen
- Rassismus allgemein und im Betrieb
- Diskriminierung
- sonstige Aktionen
- Streik
- Arbeitskampf sozialpartnerschaftlich oder konfliktuös
- Umgang mit Grenzen
- Wohnbürgerschaft
- Wahlrecht (anhand Frauenwahlrecht)
- undokumentierte Arbeit
Workshopgestaltung
Andreas Görg und Petja Dimitrova vom Plenum des 1. März Transnationaler Migrant_innenstreik
Wir bitten um Anmeldung zum #sbsmCamp über das Anmeldeformular!
Social GEDIFO’lution
Termin: Mittwoch, 19.10.2011, 16:30 – 18:00 Uhr
Im Rahmen des #sbsmCamps lädt das GEDIFO (gesellschaftspolitisches Diskussionsforum) zu einem interaktiven Workshop ein: Auf der Basis jüngster Ereignisse wie z.B. der arabischen Revolution möchten wir das Potential des Web und Social Media für die interne und externe Kommunikation aufzeigen.
Anhand von drei präsentierten Fallbeispielen demonstrieren wir anschaulich wie Betriebsrätinnen Social Media für Ihre Anliegen einsetzen können – Hands On mit anschließender Diskussion und Austausch.
Vortragende:
Martina Partl – cyLEDGE Media
Maximilian Kamenar – gedifo Öffentlichkeitsarbeit
Stefan Gaurke – gedifo Öffentlichkeitsarbeit
Christina Merl – talkshop.cc
Ulrich Schönbauer – Arbeiterkammer co-Initiator gedifo
Gabriele Zeman – Manpower BRV Stv d. Angestelltenbetriebsrates
Alfred Waidringer – PayLife Bank Stv.BRV
Claudia Jusits – PayLife Bank Betrieibsrätin
Ablauf:
- Einführung
- 3 Impulsreferate a 5 Minuten
- 3 Gruppenarbeiten parallel 40 Minuten
- Feedback und Diskussion 30 Minuten
October 04 2011
October 02 2011
Vortrag “Einführung in eCampaigning”
Digitaler Aktivismus ist kein brandneues Phänomen. Die ersten Kampagnenorganisationen und Aktivist/innen haben bereits vor 15 Jahren das Potential des Internets für ihre Arbeit entdeckt. Aus diesen 15 Jahren Online-Aktivismus können wir lernen.
Florian Engel von more ONION wird in seinem Vortrag zu eCampaigning skizzieren, wohin sich NGO-Campaigning hinentwickelt hat und wie digitale Kampagnen heute angegangen werden und funktionieren.
Termin: 19.10.2011, späterer Nachmittag
Der Vortrag wird neben “best practices” im Bereich eCampaigning auch das verbreitetste Modell der digitalen Kampagnenführung beinhalten. Es kam nicht nur bei der Obama-Kampagne zum Einsatz, sondern wird auch täglich von großen NGOs wie Greenpeace International angewendet.
Durch einen kurzen Abstecher in die Kampagnentheorie möchte ich zeigen, dass verschiedene Kampagnenstrategien online umsetzbar sind. Natürlich ist es ein gravierender Unterschied ob ein konkretes Unternehmen oder eine Regierung unter Druck gesetzt werden soll, oder ob das direkte Ziel langfristige Verhaltensänderung einer bestimmten Gesellschaftsgruppe ist. Trotzdem ist beides digital umsetzbar.
Zum Schluss möchte ich die drei wichtigsten Werkzeuge für professionelles eCampaigning vorstellen. Das sind E-Mail Software, Content Management System und Analytics Tool. Für diese 3 Werkzeuge gibt es ebenfalls eine Hand voll Tipps und Tricks, die ich gerne teilen möchte.
Ein paar eCampaigning Beispiele:
- die dunkle Seite von VW
- eine mehr oder weniger beliebige avaaz Kampagne
- ein paar Kampagnenerfolge von 38degrees
- die recht große Koalition der Robin Hood Tax
- und ein deutschsprachiger Ableger bei Campact
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