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February 20 2012

#sbsm beim Metaday #48

Letzten Freitag hat Mitherausgeber hc voigt beim Metaday #48 etwas zum Konzept des #sbsm Projekts erzählt. Der Metaday ist eine regelmäßige Veranstaltung des Wiener Hackerspace Metalab:

Einmal im Monat lädt das Metalab Vortragende aus aller Welt ein, bei uns von ihren Projekten und Ideen zu erzählen. Anschließend gibt es Platz für Lightning Talks, wo Besucher aktuelle Unternehmungen und Vorhaben vorstellen können, sowie ein Buffet und gemütliches Ambiente für Diskussion und Austausch.

Der Vortrag ist aufgezeichnet und hier in zwei Teilen dokumentiert. Der erste Teil ist angekündigt als «knapper Überblick zu einem an Systemlogiken gemessen ziemlich unwahrscheinlichen Projekt». Soll heißen, Christian erzählt einfach etwas zur Grundidee, zur Entwicklung und zu Hintergründen des Cross Media Projekts …

Der zweite Teil ist angekündigt als «Einblicke zu Fällen, die nicht publiziert werden können» und greift vor allem das Thema des Buchbeitrags Heul nicht! Sag was! von Lanu und Christian auf.

Teil 1:

www.youtube.com/watch?v=E4Vwr8H_K4w

Teil 2:

www.youtube.com/watch?v=7oIeacg4UKg

und immer einen Besuch wert, das

Metalab Wien

Metalab Wien

October 29 2011

Die Aufzeichnung des 1. #sbsmTaalks zur Buchpräsentation

Am Mi, 21.9.2011, hat er stattgefunden wurde per Live-Stream übertragen und hier aufgezeichnet, der 1. #sbsmTaalk anlässlich der Buchveröffentlichung in der Fachbuchhandlung des ÖGB Verlags:

Im Sinne von Selbstorganisation und Partizipation waren alle herzlich eingeladen, sich zb via Twitter und Facebook zu beteiligen. Die Fragen und Statements wurden live im Saal eingeblendet, weitergegeben und behandelt.

Moderation: Sonja Fercher.

Einen Bericht und eine Zusammenfassung des ersten #sbsmTaalks gibt es auf neuwal. Thx!

March 28 2011

Vorschau: Inhalt und Struktur des Buches

Das sticky post1 unseres Blogs vermeldet seit gut drei Monaten:

Sowohl für die knapp gehaltene Ankündigung als auch für das Provisorium dieses Blogs rückt die Zeit näher, dem Platz zu machen, was hier eigentlich angekündigt wird. Und bei dem, was hier angekündigt wird, handelt es sich um ein Buch, das anwendungsorientierte Handbuch “Soziale Bewegungen und Social Media” mit dem Untertitel “Handbuch für den Einsatz von Web 2.0“.
Dass es hier um ein Buch geht, war wohl schon den letzten Einträgen wie z.B. jenem zum Klappentext zu entnehmen. Heute möchten wir etwas mehr zur Struktur, zum Aufbau und dem Inhalt dieses Buchs verraten.

In den nächsten Tagen und Wochen hoffen wir noch einige interessante Einzelheiten zum Buchprojekt erzählen und dokumentieren zu können, bevor dieses Blog in dieser Form und an dieser Stelle schließlich einer übersichtlichen Website im Layout des Buches weichen wird. Auch zu der Website und der zu erwartenden Funktionalität gäbe es einiges anzukündigen und zu erzählen, vorerst geht es aber um …

Struktur und Aufbau des Buchs

Die Grundidee für das Buchprojekt findet sich bereits im Klappentext kurz zusammengefasst: ein Handbuch für den Einsatz von Social Media zusammen zu stellen, das sich einmal nicht der überall behandelten Frage widmet “Wie sie Social Media für ihr Unternehmen nützen können“, sondern die Erfahrungen jener Aktivist_innen und Non Profit Organisationen behandelt, die im Zuge ihres gesellschaftlichen Engagements “soziale Medien” zu nutzen begonnen haben.

Das Zielpublikum unseres Handbuchs sind dementsprechend nicht die Professionist_innen, die mit der Aufgabe “Public Relations” betraut sind, die professionelle Kampagnen entwerfen und steuern oder die Pressearbeit für Organisationen bestreiten2.

Unser “Handbuch für den Einsatz von Web 2.0” wendet sich an die vielfältige Schar der Aktivist_innen, die sich an diversen Fronten gesellschaftlich progressiv engagieren. Ihre Bedürfnisse liegen in der Dokumentation von Missständen oder im Aufbau schneller Mobilisierungsstrukturen, in der Etablierung einer eigenen Gegenöffentlichkeit oder in transnationaler Vernetzung, in der Organisation autonomer Kommunikationskanäle oder in der Sicherung von Datenschutz und Sicherheit, im besseren Transport ihrer Aktionen oder im partizipativen, kollaborativen Arbeiten an ihren Inhalten.

Um diesen diversen Bedürfnissen gerecht zu werden, versammelt das Buch eine ansehnliche Anzahl von Beitragenden, die Fallbeispiele erzählen, Anleitungen geben und ihre Visionen des Social Media Einsatzes im Feld des politischen Aktivismus entwickeln.

Fallbeispiele

Der erste Abschnitt des Buches “Sozialen Bewegungen und Social Media” bietet Fallbeispiele: vom Watchblog einer einzelnen Person über die lokale Bürgerinitiative bis hin zur Kampagne einer Gewerkschaft und zum Wahlkampf von Barack Obama.

Im Abschnitt der Fallbeispiele widmet sich Robert Misik dem Yes we can – Wahlkampf, berichtet Anne Roth von den Hintergründen ihres Annalist Blogs, gibt es ein Interview mit Wolfgang Lieb zu den NachDenkSeiten, geben #unibrennt Aktivist_innen aus der Presse AG Tipps für die Pressearbeit einer autonomen selbstorganisierten Bewegung, erzählen Aktivist_innen vom Widerstand einer kreativen Bürgerinitiative in Wien und andere von ihrem Projekt Flügel.tv in Stuttgart. Weitere Fallbeispiele behandeln die Konflikte von Betriebsräten und Arbeitnehmer_innen mit Unternehmen und Ministern, die Tücken von Online-Kampagnen und manches mehr …

Manuals

Der zweite Abschnitt bietet Einführungen und Anleitungen, ohne weiterhin auf anschauliche Fallbeispiele zu verzichten. Der Manuals-Abschnitt ist nochmals in drei Blöcke unterteilt, einem
(1) zum Aufbau der eigenen Medienarchitektur und von Kommunkationskanälen,
(2) einem zum Bespielen der Sozialen Medien, zu Aktivitäten und Präsenz und
(3) einem zur Steuerung, zum Monitoring und zur fortgeschrittenen Bewegung in den Social Media.

Die Manuals kommen aus dem Erfahrungsschatz von Social Media Expert_innen, Videofilmern, Organisatoren von Barcamps, erfahrenen Straßentheater Künstler_innen, Jurist_innen, Netzaktivisten und Codern, Journalistinnen und Pressearbeitern, Profis des viralen Marketings …

NoBorders

Ein eigener Abschnitt ist der transnationalen Zusammenarbeit und damit auch der transnationalen Struktur des Netzes gewidmet. Hier führt Michel Reimon zu den Seattle Protesten 1999 und zur Blütehzeit von indymedia zurück, erzählt ein Beitrag die Geschichte von Attac Österreich und Attac Deutschland als Geschichte des Aufbaus kollaborativer Kommunikationsstrukturen, führt ein Artikel in die grenzüberschreitende und gesamteuropäische Arbeit der Arbeitnehmervertreter_innen ein, geht es um Antirassismus Arbeit in und gegen die Festung Europa und um zivilgesellschaftliches und bürgerrechtliches Engagement für das Netz selbst.

Visionen

Den Abschluss und eine gewisse Abrundung erhält das “Handbuch für den Einsatz von Web 2.0” durch Aufsätze von Antje Schrupp und Philipp Sonderegger und Betrachtungen zu Gewerkschaft 2.0 und Gegenöffentlichkeit 2.0.

Soziale Bewegungen und Social Media. Handbuch für den Einsatz von Web 2.0” erscheint in der ersten Jahreshälfte 2011 im ÖGB Verlag.

  1. sticky post: ein Blogartikel, der an der Stelle des aktuellsten Blogeintrags “klebt”, unabhängig von seinem Veröffentlichungsdatum und anderen Artikeln, die vielleicht aktuelleren Datums sind.
  2. Diese Bücher gibt es bereits und diesen Publikationen wollen und können wir keine Konkurrenz machen.

March 13 2011

Video: unsere erste Buch-, Projekt- & Buchprojektpräsentation

Wie hier im letzten Blogeintrag angekündigt, fand am 23.11. eine Buchpräsentation in Wien statt, die in Ermangelung des erst im Februar 2011 herauskommenden Buchs vielmehr eine Projektvorstellung war. Herzlichen Dank an Georg Schütz von ichmachpolitik.at für das Mitfilmen:

Video: unsere erste Buch-, Projekt- & Buchprojektpräsentation

Wie hier im letzten Blogeintrag angekündigt, fand am 23.11. eine Buchpräsentation in Wien statt, die in Ermangelung des erst im Februar 2011 herauskommenden Buchs vielmehr eine Projektvorstellung war. Herzlichen Dank an Georg Schütz von ichmachpolitik.at für das Mitfilmen:

Video: unsere erste Buch-, Projekt- & Buchprojektpräsentation

Wie hier im letzten Blogeintrag angekündigt, fand am 23.11. eine Buchpräsentation in Wien statt, die in Ermangelung des erst im Februar 2011 herauskommenden Buchs vielmehr eine Projektvorstellung war. Herzlichen Dank an Georg Schütz von ichmachpolitik.at für das Mitfilmen:

February 21 2011

Erste Buch- & Projektvorstellung in Wien

Am Dienstag, 23. Nov. gibt es eine erste Buch- & Projektvorstellung zu “Soziale Bewegungen und Social Media” in der Grünen Bildungswerkstatt in Wien (GBW). Die Einladung dazu ist bereits seit Monaten im gedruckten Programm und auf der Website der GBW zu finden. Wir freuen uns bereits riesig. :-)

Soziale Bewegungen und Social Media Das Erscheinungsdatum unseres “Handbuch für den Einsatz von Web 2.0” für Soziale Bewegungen liegt freilich erst in 2011 und so wird eines bei dieser Buchpräsentation noch fehlen müssen, das frisch gebundene Handbuch. Mit der Auslieferung des Druckwerks ist im  Februar zu rechnen.

Das Projekt “Soziale Bewegungen und Social Media” geht über das gedruckte Handbuch weit hinaus und wird hier unter der Adresse www.sozialebewegungen.org eine Website und Plattform aufbauen, wie es sie in der Form noch nicht gibt.

Womit 2011 nach Erscheinen des Handbuchs auch noch zu rechnen ist: mit einem ersten größeren “Soziale Bewegungen und Social Media“-Camp, dem offenen #sbsmcamp, voraussichtlich mit Programmleisten zu “Soziale Bewegungen und Postdemokratie”, “Politische Bildung und Kapitalismuskritik” und der “Alternative Medien Akademie”.

Diesen Di, 23.11. ab 18.30 wird einer der Herausgeber und Mitautor etwas mehr über diese Projekte, die Hintergründe, Geschichte und Pläne zu #sbsm berichten.

Der bekannte Social Media Star und selbst auch einer der vielen Mitautoren von “Soziale Bewegungen und Social Media” wird einen Ausblick auf die entstehende Webplattform geben.

Eine Filmemacherin und Aktivistin einer aufsehenerregenden Bürgerinitiative in Wien wird vom Kampf engagierter Bürger_innen in der Stadt und für ihre Raum, von gewitzten Aktionen und dem Einsatz der Social Media berichten. Auch sie ist natürlich Buchautorin.

Ein Buchautor wird sich der Informationstätigkeit und Mobilisierung mit Mitteln der Social Media widmen, etwa für die Felder der Antirassimusarbeit und der Antifa.

Der Vertreter der bekannten NGO und zentrale Figur in der österreichischen Zivilgesellschaft wird seine Erfahrungen einiger Kampagnen einbringen und über das weitere Potential der Social Media für eben diese zivilgesellschaftliches Engagement und Vernetzung nachdenken.

Die Arbeitnehmervertreterin und Sprecherin der unabhängigen, grünen und alternativen Gewerkschafter_innen stellt die Social Media Arbeit im Dienste von Arbeitnehmerrechten, Verteilungsgerechtigkeit und Gewerkschaftsöffnung vor.

Die Gäste bzw. das Publikum wird Fragen stellen und beantwortet bekommen, die eigenen Erfahrungen und Erwartungen einbringen und angeregt mitdiskutieren.

Superbetram wird vielleicht auch vorbeischauen. ;-)

Di, 23.11. um 18.30 -20.30
in der Grünen Bildungswerkstatt Wien,
Neubaugasse 8.

see u there

ps: #unibrennt ist am Podium übrigens auch vertreten, gleich 3fach. Falls jemand Fragen dazu haben sollte oder sich fragt, was #unibrennt gebracht hat … ;-)

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